Abstrakte Künstlerin in Köln
Marcela M. Kozlik
Malerei in drei Schaffensperioden · 100 % von Hand

Ich male, was sich nicht sagen lässt. Meine Bilder sind Ausdrucksformen meiner weisen, aber sprachlosen rechten Gehirnhälfte – entstanden aus gelebtem Leben, verdichtet in Farbe, Linie und Geste. Wer ihnen begegnet, begegnet keinem Motiv, sondern einem Zustand: durchlebt, festgehalten, überwunden. Auf dieser Seite erzähle ich, woher diese Bilder kommen, in welchen Perioden sie entstehen und warum jedes einzelne ein endliches Original ist.

Künstlerstatement
Meine künstlerische Laufbahn begann bereits in der Kindheit, wo ich erste Bilder an Mitschüler verkaufte. Malerei und Zeichnung dienten mir stets als bevorzugte Ausdrucksmittel und wichtiger Ausgleich. Meine künstlerische Familiengeschichte und das frühe Aufwachsen in einem künstlerisch geprägten Umfeld prägten meine Entwicklung. Nach dem Besuch verschiedener Malkurse an der Volkshochschule Wesseling und dem Erwerb meines Master of Arts in Architektur widmete ich mich intensiv der Öl- und Acrylmalerei.
Die anfängliche Fokussierung auf Stillleben wich einer Auseinandersetzung mit Form, Farbe und Komposition als Ausdruck innerer Prozesse. Die intuitive, vom Verstand unabhängige Malweise, inspiriert durch Gerhard Richter, ermöglicht es mir, Emotionen und Dynamiken zu vermitteln und beim Betrachter ein Bewusstsein für seine eigenen inneren Prozesse zu schaffen.
„Die wahre Kraft der Kunst besteht nicht darin, erklärt zu werden, sondern darin, empfunden zu werden – jenseits von Worten, jenseits von Deutungen.“
Drei Schaffensperioden
Kunst, die in Wellen entsteht
Ich arbeite nicht kontinuierlich – ich arbeite in Perioden. Jahre intensiver, fast rauschhafter Produktion wechseln sich ab mit Jahren der Stille, in denen das Leben selbst zum Material wird. Was auf den ersten Blick wie Unterbrechung wirkt, ist in Wahrheit mein künstlerisches Prinzip: Jede Werkphase ist eine abgeschlossene Antwort auf eine Lebensphase. Sie beginnt, sie verdichtet sich, und sie endet – und genau das macht jedes Werk daraus endlich und unwiederholbar.
Die Aquarellperiode (2021) entstand in der dunkelsten Zeit meines Lebens – Wochen, in denen mir das Liebste entrissen war und ich darum kämpfen musste: gegen Ohnmacht, gegen Instanzen, gegen die eigene Angst. Auf kleinem Format, mit Tusche und Wasser, hielt ich Zustände fest – jedes Blatt ist einer: festgehalten, durchlebt, überwunden. Ich habe nicht gemalt, um zu verarbeiten. Ich habe gemalt, um zu überleben. Diese Serie ist abgeschlossen und in sich vollständig.
Die Acrylperiode (seit 2021) feiert das Empordringen: Lebendigkeit, Selbstliebe, Momente von Zentrierung und Eins-Sein. Sie ist meine aktuelle Sprache – und sie kündigt bereits die nächste Welle an.
Für Sammler bedeutet das: Wer ein Werk aus einer abgeschlossenen Periode erwirbt, erwirbt ein Stück eines endlichen Bestands. Jedes Original trägt seine Werknummer und ist Teil eines dokumentierten Werkverzeichnisses.
100 % von Hand.
0 % Algorithmus.
Meine Bilder sind Ausdrucksformen meiner weisen, aber sprachlosen rechten Gehirnhälfte. Sie entstehen dort, wo keine Maschine hinkommt: im gelebten Leben, im Körper, in der Erschütterung und in der Überwindung.
In einer Zeit, in der Bilder per Knopfdruck erzeugt werden, wird das Echte zur eigentlichen Kostbarkeit. Jede Linie auf meinen Leinwänden ist eine Entscheidung, jedes Werk trägt die sichtbare Spur einer denkenden, fühlenden, riskierenden Hand. Kein Prompt, kein Modell, keine Generierung – nur Pigment, Wasser, Leinwand und ein Mensch, der etwas durchlebt hat.
Wer eines meiner Originale erwirbt, holt sich kein Motiv an die Wand, sondern verdichtete Lebenszeit. Mit Signatur, Werknummer und Echtheitszertifikat.
Vita & Ausstellungen
Marcela Margret Kamanis (ehem. Kozlik)
Multidisziplinäre Künstlerin & Designerin · M.A. Arts
- Master of Arts in Architektur, Peter-Behrens-School of Arts, Düsseldorf
- Reiki-Meisterin (Usui) – die Symbolsprache des Reiki prägt die Bildsprache
- Tätig als Designerin (cela.design), in Persönlichkeitsentwicklung (sacred-self.de) und Musik (originsmusic.de) – Malerei als Kern eines ganzheitlichen künstlerischen Schaffens
Ausstellungen (Auswahl)
- Kunstzentrum Wachsfabrik, Köln, 2022
- Praxis Seifert, Köln, 2025
- Kultur Parkhaus, Düsseldorf, 2022
- Galerie ANONYMOUS, Düsseldorf, 2014
- Galerie Elbchaussee, Hamburg, 2007
- Galerie Geistreich, Wesseling, 2007

Bildsprache & Symbolik
Meine Bildsprache folgt einer eigenen, über Jahre gewachsenen Symbolik. Augen repräsentieren das Bewusstsein – sie schauen nicht den Betrachter an, sie schauen durch ihn hindurch auf das, was er selbst noch nicht sieht. Figuren stehen für meine Energiekörper; ihre Bewusstheit ist in verschiedenen Arealen aktiv, die man wie Chakren verstehen kann. Der Körper passt sich seiner Umgebung an und setzt sich mit der Welt auseinander – mal kämpfend, mal hingegeben, mal still zentriert.
In die Aquarelle sind zudem uralte Symbole aus dem Usui Reiki eingeschrieben – für mich Segenszeichen, die den Blättern ihre stille Kraft geben. Wer meine Bilder lange betrachtet, findet diese Ebenen nach und nach: Sie erklären sich nicht, sie öffnen sich. Genau darin liegt ihre Einladung – das eigene Innere mit derselben Neugier zu betrachten, mit der man ein abstraktes Bild liest.
Kunst im Raum – Wirkung, die bleibt
Abstrakte Malerei verändert Räume nicht durch Dekoration, sondern durch Präsenz. Meine Bilder stimulieren die Sinne, regen Gespräche an und gehen mit den Emotionen ihrer Betrachter in Resonanz – im Wohnraum ebenso wie in Praxen, Kanzleien und Büros. Ein großformatiges Werk gibt einem Raum ein Zentrum; ein kleines Format schafft einen stillen Ort, an dem der Blick zur Ruhe kommt.
Weil abstrakte Kunst dem Betrachter Raum für das Eigene lässt, wächst sie mit: Dasselbe Bild liest sich an einem hellen Morgen anders als nach einem langen Tag. Genau darin liegt der Unterschied zwischen einem Motiv und einem Original – das eine schmückt, das andere begleitet. Gern berate ich Sie persönlich, welches Werk zu Ihrem Raum, Ihrem Licht und Ihrer Geschichte passt.

Fragen von Sammlern
Wie erwerbe ich ein Original?
Werke bis etwa 500 Euro können Sie direkt online in meinem Werkverzeichnis erwerben. Bei größeren Werken empfehle ich einen persönlichen Atelier- oder Sammlertermin in Köln – ein Gemälde, das Sie viele Jahre begleiten soll, möchte vorher erlebt werden. Die Großformate meiner Sammler-Edition gebe ich ausschließlich auf Anfrage und nach persönlichem Gespräch ab.
Erhalte ich ein Echtheitszertifikat?
Ja. Jedes Original ist von mir signiert, trägt eine eindeutige Werknummer und wird mit einem Echtheitszertifikat übergeben. Das Zertifikat dokumentiert Titel, Technik, Maße und Entstehungsjahr – und macht Ihr Werk als Teil meines dokumentierten Werkverzeichnisses identifizierbar. Für Sammler ist das nicht Formsache, sondern Wertgrundlage.
Kann ich ein Werk vor dem Kauf im Raum erleben?
Sehr gern. Bei einem Atelier- oder Sammlertermin zeige ich Ihnen die Werke im Original, berate zu Format, Wirkung und Hängung – und Sie spüren, welches Bild mit Ihrem Raum und mit Ihnen in Resonanz geht. Auf Wunsch erstelle ich eine Visualisierung des Werks an Ihrer Wand.
Wie wird mein Werk geliefert?
Sorgfältig verpackt und versichert versandt – Aquarelle plan geschützt, Leinwände kantengesichert. Im Kölner Raum liefere ich größere Werke nach Absprache auch persönlich und helfe bei der Hängung. Details finden Sie unter Versandarten.
Entstehen weitere Werke aus den abgeschlossenen Perioden?
Nein – und genau das macht sie besonders. Die Ölperiode (2003–2013) und die Aquarellserie (2021) sind abgeschlossen und in sich vollständig. Was aus diesen Phasen verfügbar ist, ist ein endlicher Bestand: Mit jedem verkauften Werk wird er kleiner. Die aktuelle Acrylperiode dagegen wächst weiter – bis auch sie eines Tages ihre Antwort gegeben hat.
Originale entdecken
Alle verfügbaren Werke – signierte Unikate mit Werknummer und Echtheitszertifikat – finden Sie in meinem Werkverzeichnis: Acrylgemälde, Aquarelle und Ölgemälde.